Du siehst deinen Welpen jeden Tag – und genau das macht es so schwer, Veränderungen zu bemerken. Nimmt er gerade richtig zu? Oder eigentlich zu schnell? Ist die schmale Taille normal oder schon ein Warnzeichen? Die meisten Hundehalter merken erst beim nächsten Tierarzttermin, dass beim Gewicht etwas aus dem Ruder gelaufen ist – und fragen sich dann, wie lange das schon so war.
Das Problem: Ein einzelner Blick oder eine einzelne Waage sagt dir wenig. Entscheidend ist der Verlauf. Und genau den hat kaum jemand im Blick.
Warum das Gewicht bei Welpen anders funktioniert als bei erwachsenen Hunden
Bei ausgewachsenen Hunden lässt sich der sogenannte Body Condition Score (BCS) gut nutzen: Rippen fühlen, Taille von oben ansehen, Bauchlinie von der Seite prüfen. Bei Welpen ist dieser Score allein aber wenig aussagekräftig – ihr Körper verändert sich schließlich noch von Woche zu Woche. Ein Welpe, der heute schlank wirkt, kann in einem völlig normalen Wachstumsschub stecken.
Tierärzte setzen bei Welpen deshalb auf etwas anderes: die Wachstumskurve. Dabei wird das Gewicht regelmäßig – im Idealfall wöchentlich – erfasst und mit der erwarteten Entwicklung für Rasse, Größe und Alter verglichen. Nicht der einzelne Wert zählt, sondern ob die Kurve nach oben, unten oder seitlich ausschert.
Woran du trotzdem erste Anzeichen erkennst
Auch ohne Waage gibt es Signale, auf die du achten kannst – die sogenannte „Look-Feel-Look"-Methode:
Rippen fühlen
Streich mit der flachen Hand über den Brustkorb. Fühlen sich die Rippen an wie deine Fingerknöchel (hart, kantig), ist das ein Hinweis auf Untergewicht. Spürst du sie kaum durch eine weiche Fettschicht, kann das auf Übergewicht hindeuten. Im Idealfall fühlen sie sich an wie dein Handrücken – vorhanden, aber nicht spitz.
Taille von oben
Von oben betrachtet sollte sich hinter dem Brustkorb eine leichte Taille abzeichnen. Ist der Umriss von Schultern bis Hüfte gerade oder oval, spricht das für Übergewicht.
Bauchlinie von der Seite
Die Linie sollte von den Rippen zur Leiste leicht ansteigen. Hängt der Bauch durch oder verläuft er gerade, ist das ein Warnzeichen für zu viel Gewicht. Ist die Taille extrem eingezogen und die Wirbelsäule deutlich sichtbar, kann das auf Untergewicht hindeuten.
💡 Wichtig: Diese Checks ersetzen keine tierärztliche Einschätzung – sie helfen dir aber, frühzeitig ein Gefühl dafür zu bekommen, ob ein Tierarztbesuch sinnvoll ist.
Das eigentliche Problem: Niemand trackt das konsequent
Die Theorie ist bekannt, die Umsetzung scheitert im Alltag. Wer schreibt schon jede Woche das Gewicht seines Welpen in eine Notiz-App oder auf einen Zettel? Und selbst wenn – ohne Vergleich zur erwarteten Wachstumskurve bleiben die Zahlen ziemlich bedeutungslos.
Genau hier liegt eine Lücke, die kaum eine App schließt.
Wachstum tracken, ohne es zu vergessen
In PawCare trägst du das Gewicht deines Welpen mit wenigen Klicks ein – und die App zeigt dir den Trend über Wochen und Monate als übersichtlichen Verlauf. Statt einzelner Zahlen siehst du die Entwicklung auf einen Blick: Wächst dein Hund gleichmäßig, oder gibt es einen Ausreißer, den du im nächsten Tierarztgespräch ansprechen solltest?
Weil PawCare die komplette Gesundheitsakte deines Hundes kennt – Fütterung, Symptome, frühere Tierarztbesuche – ist die Einordnung auch nie generisch. Und weil alles an einem Ort liegt, musst du dich nicht auf dein Gedächtnis oder verstreute Notizen verlassen.
PawCare ersetzt keinen Tierarzt.
Aber die App hilft dir, genauer zu erkennen, wann ein Anruf beim Tierarzt wirklich sinnvoll ist – statt erst zu reagieren, wenn es auffällt. Kostenlos, DSGVO-konform, auch offline.